2. April 2015

DIB BIBEL IRRT! VERRAT UND ENDE DES JUDAS, JJK


Der Verrat des Judas
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Bibel, Kapitel 26, Matthäus Evangelium:
14Da ging einer von den Zwölfen, 
mit Namen Judas Iskariot, hin zu 
den Hohenpriestern
15und sprach: Was wollt ihr mir geben? 
Ich will ihn euch verraten.
Und sie boten ihm dreißig Silberlinge.
16Und von da an suchte er eine Gelegenheit, 
dass er ihn verriete. 

Die Bibel irrt!
Jesus Christus selbst gibt im Buch 
„Die Jesus Biografie, Teil II“ darüber 
Auskunft. 

Demnach hat sich im Jerusalem 
jener Tage folgendes zugetragen:

(...) „Wochen vor meiner Festnahme, zu einem Zeitpunkt,
als ich erkannte, dass mir das bevorstand, nahm ich Judas 
zur Seite und bat ihn, die Priester des Tempels über die Orte 
unserer Zusammenkünfte auf dem Laufenden zu halten. 
Es war vorhergesehen, dass meine Festnahme unauffällig 
und so weit wie möglich ohne Aufsehen vonstattengehen 
sollte. Neue Unruhen, die dadurch leicht aufkommen könnten, 
wollte ich unbedingt vermeiden, und eine Suche der römischen 
Soldaten wäre sicher nicht  unbemerkt geblieben unter der 
Bevölkerung. 

So beauftragte ich Judas, der als einziger meiner Begleiter 
ungehindert in den Tempel durfte, den Priestern diese 
Informationen zukommen zu lassen.
Der Tempel war Judas vertraut, und vielen der Priester 
und selbst dem Hohepriester war er bekannt, da er sein
Studium der Schriften dort absolvierte. Dieses war damals 
nur wenigen vorbehalten, doch Judas war einer von denen, 
die diese Ausbildung erhielten. Seine Kenntnis der Schriften 
war daher beeindruckend, und oft konnte er meinen Begleitern 
die Schrift darlegen, sie auslegen und auch den Zusammenhang
mit meinem Leben herstellen.

Frühzeitig erkannte er, dass sich das Wort Gottes erfüllt, 
und das unmittelbar vor seinen Augen. Sein Vertrauen und 
seine Zuneigung zu mir waren einmalig, und nicht selten 
waren die Jünger verblüfft oder gar eifersüchtig darauf, 
wie schnell er begriff, was ich in meinen Botschaften 
zum Ausdruck brachte. Ich bat ihn, jede Gelegenheit 
dafür zu nutzen, damit der Sanhedrin* über meinen 
Aufenthaltsort stets im Bilde ist.­­­­­­­­ 

* Sanhedrin: Der höchste Gerichtshof der Juden.
Indem sie unter der Duldung Roms nach jüdischem
Gesetz anklagen, verurteilen und bestrafen durften.
(Anm. d. Autors) 

So konnten mich die Soldaten an jenem Abend,
wie bereits gesagt, leicht finden; im Garten,
der uns oft als Zuflucht diente, um uns von den
Ereignissen des Tages zu erholen.

In den Stunden nach meiner Festnahme führte die 
Verzweiflung der Apostel dazu, Judas für all das die 
Schuld zu geben. Natürlich wussten einige davon, 
dass er von mir beauftragt wurde, doch das tatsächliche 
Auftreten der Römer, die mich schließlich wegbrachten, 
war für manchen zu viel.

Judas war vollständig gefasst, denn er wusste als 
Einziger, dass dies von mir so zugelassen war, und 
er erwies diesen großen Dienst, damit sich die 
Ereignisse erfüllen konnten.

Die folgenden Tage verbrachte er im Tempel der Stadt. 
So war er stets darüber informiert, was sich zutrug,
und schon sehr bald zeigte sich, dass mich Pilatus 
entlassen hatte. Judas wurde davon berichtet, und 
schließlich sprach sich auch im Tempel herum, dass 
nicht ich,sondern ein „Doppelgänger“ den Kreuzestod 
erlitten hatte.

Als Judas nach etwa zwei Tagen die Gewissheit hatte, 
dass ich lebe und mich vorerst zurückgezogen hatte, 
verließ er die Mauern des Tempels, um sich in Sicherheit 
zu bringen, denn die Wut der Priester begann überzukochen, 
als sie von der „misslungenen“ Kreuzigung erfuhren.

Miriam, die sich als Erste meiner Unversehrtheit 
vergewissern konnte, sandte Boten aus, um die 
Jünger in Kenntnis darüber zu setzen, und allmählich 
verblasste die Wut und das Unverständnis der Apostel 
über den Auftrag, der Judas zugekommen war.

„Sorget euch nicht!“

Dieser Ausspruch, den ich oft verwendete, 
hatte in jenen Tagen eine besondere Bedeutung. 
Langsam wich die Sorge, und während ich, 
zurückgezogen in Qumran, Zwiesprache mit meinem
Vater im Himmel hielt, warteten meine Brüder und 
Schwestern auf meine Rückkehr. 

...und ihre Herzen waren erfüllt vor Freude, 
als sich das 40 Tage später erfüllte.

Für Judas war klar, dass ich mich dort aufhielt, 
schließlich war es der Ort,der alles bot, um in der 
Stille seine Kräfte neu auszurichten. 

Er folgte mir, und nachdem er seine Familie in Karioth**  
über die Ereignisse informiert hatte, gelangte er schließlich  
am 12. Tage nach den Vorfällen in Jerusalem ans Salzmeer. 

JESUS CHRISTUS 

** Karioth: Die Stadt, in der Judas geboren wurde,
liegt im Süden Palästinas. Übersetzt aus dem Hebräischen:
ish-karioth, der Stadt, in der Judas geboren wurde. 
(Anm. d. Autors) 

Das Ende des Judas
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Bibel, Kapitel 27, Matthäus Evangelium: 
3Als Judas, der ihn verraten hatte, sah, 
dass er zum Tode verurteilt war, reute es ihn, 
und er brachte die dreißig Silberlinge den 
Hohenpriestern und Ältesten zurück
4und sprach: Ich habe Unrecht 
getan, dass ich unschuldiges 
Blut verraten habe. Sie aber sprachen: 
Was geht uns das an? Da sieh du zu!
5Und er warf die Silberlinge in den Tempel, 
ging fort und erhängte sich. 

Die Bibel irrt!
Jesus Christus selbst gibt uns im Buch
„Die Jesus Biografie, Teil II“ darüber 
Auskunft. 

Demnach hat sich im Jerusalem 
jener Tage folgendes zugetragen: 

(…) Viele Berichte zeugen davon, dass er sich den Galgen 
knüpfte, und mancherorts wird behauptet, er sei von den 
Aposteln gesteinigt worden. Doch so war es nicht, diese 
Geschichten sind frei erfunden, frei erdacht und unwahr! 
So hat sich nicht zugetragen, ereignet oder abgespielt!

Es ist an der Zeit, diese Schuld von den Schultern Judas 
zu heben! Es ist notwendig, das Licht auf die tatsächlichen 
Ereignisse zu richten, damit die Dunkelheit aus eurem 
Herzen weicht.

Doch die erzählte und in den Büchern niedergeschriebene 
Geschichte um das Leben des Judas ist nicht ohne Absicht 
in dieser Form zu euch gelangt.
Damit ihr euch schuldig und beladen, schwach und ängstlich 
fühlt, damit ihr in „Sünde“ bleibt und so der sich neu 
formierenden Kirche als gefügige Lämmer zur Verfügung steht.

Ausgehend vom Irrtum der „Erbsünde“ bis hin zu diesem 
„Verrat“ spannte sich der Bogen, damit sich die neuen 
Institutionen etablieren konnten.
Eine Schuld wurde so geschaffen, um die ganze Menschheit 
zu Sündern zu erklären, und um vor allem ein Volk, das 
Volk der Juden, kollektiv zu Verbrechern zu stempeln,
zu dem Sündenbock der Geschichte, damit die dunklen 
Kräfte ihre Macht über die Menschen ungehindert ausleben 
konnten.

Seid euch versichert, weder die „Erbsünde“ noch das 
„Opferlamm Jesus“ entsprechen der Wahrheit! 
Das sind perfide Erfindungen jener, die die Erde seit 
Jahrhunderten knechten, und die euch 
von eurer göttlichen Natur abgehalten haben. 

(…) ...Judas aber blieb in Qumran, und in den 
Tagen unseres gemeinsamen Aufenthalts in 
dieser Abgeschiedenheit zeigte sich sein Leben, 
und es wurden ihm seine Aufträge zur Gänze bewusst.

Während ich zurückkehrte, um meine Brüder und Schwestern 
auf den nahenden Abschied vorzubereiten, verblieb Judas an 
diesem Ort. Die Essener Gemeinde wurde seine neue „Heimat“,
und so erfüllte sich sein Leben mit Licht. 

Als im Jahre 66 die Mauern von Qumran durch die 
Römer gestürzt wurden, blickte Judas auf ein erfülltes 
und gesegnetes Leben zurück, und in den Tagen dieses 
Jahres kehrte er ganz in die Einheit zurück, 
in Gottes liebende Gegenwart.

Ich bin Jesus Christus, der Hüter eurer Tage,
und wahrlich, ich sage euch: Das Licht wird siegen, 
und meine Liebe wird alle Wunden heilen, denn ihr 
seid unschuldig und frei von Sünde!

In Ewigkeit. Amen. 
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Die Jesus Biografie, Teil II (Printbuch/digital) – JAHN J KASSL: 
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